Äußerer Blitzschutz

Rod to Clamp Verbindung

Der Blitzeinschlag kann ein Gebäude ohne Blitzschutz ernsthaft beschädigen. Die Energie eines Blitzes ist meistens recht gering. Da der Einschlag jedoch nur sehr kurz wirkt, können in getroffenen Anlagen sehr hohe Spannungen auftreten, die dazu führen, dass Drähte und Kabel schmelzen und Gegenstände so stark erhitzt werden, dass leicht entzündliche Stoffe in Brand geraten. Geht der Blitz z.B. über feuchte Wände, wird Wasserdampf gebildet, der bei einer Explosion das Dach oder Teile des Gebäudes zerstören kann.
Die Aufgabe des äußeren Blitzschutzes ist es, den Blitzstrom des einschlagenden Blitzes aufzufangen und in die Erde zu leiten, um Gebäudesubstanz und Personen zu schützen und so funktioniert es —>>>

Die Fangeinrichtung

Die Fangeinrichtung wird auf dem Dach des Gebäudes montiert. Sie besteht aus Fangstangen und maschenförmig verlegten Fangleitungen. Das Material ist witterungsbeständig und hat eine sehr gute elektrische Leitfähigkeit. Der Leitungsdurchmesser muss so gewählt werden, dass der Blitzstrom das Material nicht zum Schmelzen bringt. Stellen auf dem Dach, die für einen direkten Blitzschlag in Frage kommen (z.B. Schornsteine, Antennenmasten, Lüftungsrohre, Lichtkuppeln) werden mit Fangstangen versehen, die auf kurzem Weg mit der Ableitungsanlage verbunden sind. Zur konkreten Planung der Fangeinrichtung gibt es 3 Methoden: die Blitzkugelmethode, die Schutzwinkelmethode und die Maschenmethode.

Ableitungen

Die Ableitungen geben die eingefangene Blitzenergie durch die Fangeinrichtung an die Erdungsanlage. Die Ableitungseinrichtung leitet den Blitzstrom auf kurzem Weg zur Erdungsanlage.

Erdungsanlage

Der Blitzstrom gelangt von den Fangeinrichtungen über die Ableitungen  zur Erdungsanlage.
 Die Erdungsanlage überträgt den Blitzstrom in die Erde und so wird die Energie absorbiert.

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